Damit das Sommerloch nicht zum Abgrund wird, muss dem schlechtesten Kanzler aller Zeiten möglichst rasch der mit der kürzesten Amtszeit folgen. Merz hat seine eigene Fraktion nicht im Griff. Das wird seit kaum 100 Tagen immer mehr zur Gewissheit. Er hat den Total-Versager Spahn an strategisch wichtigster Stelle und den Söder-Knallfrosch Dobrindt, der ihn beinahe täglich in der Medien-Präsenz übertrifft, während er zunehmend den Eindruck vermittelt: Er kann es einfach nicht!
Dabei hat er ja noch das Glück, dass ihm das Weichei Klingbeil eher zur Seite steht als die Rechtsaußen seiner Fraktion, die ja ungeniert bereits Kontakte zur AfD im Falle von Neuwahlen knüpfen. Klingbeils Laschheit lässt einen Verstoß nach dem anderen gegen die Koalitions-Vereinbarungen fast klaglos geschehen, was seiner Partei als offenbar bloßes Anhängsel rechter Politik weiter sinkende Umfragewerte beschert. In gleichem Maße wird der AfD eine Wählergunst zuteil, die längst keine Angst mehr macht, sondern mit Gewohnheit hingenommen wird.
![]() |
| Quelle: Bundesministerium für Verteidigung Nur eine sich stramm hinter ihrem Spitzen-Mann geschlossen neu formierte SPD könnte nun die einzige Waffe gegen einen drohenden Untergan sein |
Wäre die SPD an ihrer Spitze nicht so ausgebrannt, zöge sie jetzt sofort die Reißleine, um Neuwahlen mit ihrem einzigen Ass, Boris Pistorius, als Spitzenkandidaten zu erzwingen. Mehr als der Untergang geht nämlich nicht, um eine GROKO aus AfD und CDU/CSU nach Geschmack des Trump-Ziehsohns J.D. Vance zu verhindern. Die Verhinderung der potenziellen Verfassungsrichterin war doch ein deutliches Zeichen, wohin unsere Republik steuern soll,
Zugegeben wäre so eine staatsstrategische Schwäche angesichts der weltweiten Lage nicht förderlich, aber die angestrebte Vormacht Deutschlands im europäischen Missklang stünde ja ohnehin nur auf dem Papier. Ich sage es ja ungern, aber die verbliebenen politischen Kräfte in der SPD sollten nicht länger konfliktscheu erscheinen, sondern sich stramm stehend hinter ihrem "Waffenmeister" versammeln. Das wäre eine "Wehpflicht", die ich als anerkannter Kriegsdienst-Verweigerer durchaus begrüßen würde...

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen