Wenn sich am Freitag, dem 15. August - also wenn hier in Italien Mariä Himmelfahrt Ferragosto einläutet - Trump und Putin in Alaska treffen, werden die meisten Amis und Russen wohl nicht mehr an William H. Seward denken. Von 1861 bis 1869 war Seward Außenminister unter US-Präsident Abraham Lincoln in dessen Amtszeit ja der Horror des Bürgerkrieges die Vereinigten Staaten erschütterte. Seward, der auch an vorderster Front für die Abschaffung der Sklaverei eingetreten war, wäre daher beinahe auch dem Attentat zum Opfer gefallen, das Lincoln während eines Theaterbesuchs am 15. April 1865 ereilte.
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| Quelle: Wikipedia William H. Seward 1801 -1872 |
Durch die sich nur langsam erholenden Staaten ging ein Aufschrei. Der "Alaska Purchase" wurde als raugeschmissenes Geld und größter Blödsinn aller Zeiten betrachtet. Bis ins 20. Jahrhundert hielt sich der Begriff "Seward Nonsens" als größte zu erreichende Narretei im Sprachgebrauch der Amerikaner.
Die mittlerweile fortgeschrittene Ausbeutung und immer noch nur in Bruchteilen vollendete Erschließung der Ressourcen Alaskas ist eine kaum zu beschreibende, wirtschaftliche Sicherheits-Reserve der US-Wirtschaftsmacht.
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| Karte: Wikipedia |
Gerade weil es im Zusammenhang mit dem Gipfeltreffen auch um Gebietsabtretungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs gehen soll, müssen Trump und seine Berater dies verhindern.
Wenn nicht nur im Sinne eigener Interessen an Ressourcen, sondern vor allem um Putin nicht durch die Hintertür zum Sieger zu machen. Wäre doch zu blöd, wenn sich ein möglicher, weiterer historischer Spott wie "Trump Nonsens" bis zum Ende dieser Welt hielte...


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