![]() |
| Auch die Sehnsucht nach unseren Lieblingsstränden war ja deren permanentem Wandel unterworfen |
Kinder, wie die Zeit vergeht! Da reisen wir nun seit einem Vierteljahrhundert auf die Burg und merken gar nicht, wie sehr sich unsere Vorfreude in all den Jahren verändert hat.
In den ersten Jahren ist jeder aus der Familie, der nur ein paar Tage frei hatte, sofort für die wenigen "Italienischen Momente" per Flieger losgedüst oder hat sich halsbrecherisch mit dem Auto auf die 800 Kilometer Anreise gemacht.
Heute strengt uns schon die Halbetappe an, wenn wir wie vergangenen Samstag allein vier Stunden über den San Bernadino brauchen. Gestern morgen beim Frühstück mussten wir schon die Erinnerungen an den so eignisreichen Aufenthalt 2024 zusammen werfen, um eine Abfolge zustande zu bringen...
![]() |
| Sobald wir jedoch den ersten Blick von unserer Terrasse werfen, kehrt die Ruhe ein, die heute für uns an erster Stelle steht |
Die Zeit rennt derart erbarmungslos dahin, dass wir auch nicht wirklich bemerkt haben, wie sich Ängste in die Erwartungen mischen. Denn die letzte Renovierung an unserem vielleicht 400 Jahre alten Haus liegt ja auch schon wieder ein Jahrzehnt zurück.
Was funktioniert diesmal nicht? Wie fordern uns die ersten Handgriffe nach der längeren Pause?
Um es kurz zu machen: Wir haben fast einen Nervenzusammbruch erlitten. Das Wasser ging nicht. Die Heizung für Warmwasser auch nicht. Es dauerte eine Nacht zum Drüberschlafen, bis wir auf die Idee kamen, dass meine auch sehr "fürsorgliche" Tochter, die mit Familie an Pfingsten hier war, wie es sich beim Verlassen eines sporadisch bewohnten Hauses gehört, alles abgedreht hatte...


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen