Regelmäßige Besucherinnen und Besucher meiner Blogs, konnten ja meine bösen Ahnungen schon zu Beginn dieses Jahres verfolgen. Es schmerzt mich, dass so viele von der Wirklichkeit übertroffen wurden. Nicht nur dass meteorologische Klima verschlechtert sich von Jahr zu Jahr rund um unseren Planeten, sondern vor allem das politische und dadurch auch das zwischenmenschliche .Dazu all die Katastrophen. Schon jetzt - nachdem erst dreiviertel von ihm rum ist - erlaube ich mir 2025 als das bislang schlimmste dieses Jahrtausends zu bezeichnen. Für mich war es mit der zusätzlichen Bedrohung durch eine zu spät erkannte, ernste Erkrankung das bislang schrecklichste Jahr meines Lebens. Bisweilen war ich versucht, es wegen allem für ein ideales Abschiedsjahr zu halten...
Und dann war da plötzlich das enorme Interesse einer wachsenden Leserschaft weltweit, die meinen Blogs schon nach dem ersten Halbjahr eine neue Rekordzahl bei den Zugriffen bescherte. Dass in der Statistik auf einmal so viele VPN-Verbindungen sind macht mich allerdings stutzig, und auch KI könnte ja Kontext von den Blogs absaugen. Drauf gepfiffen! Hauptsache ist doch, dass die Gedanken eines alten Mannes unter die Leute kommen - und vielleicht auch zum Nachdenken veranlassen. Aber dass gerade so viele Aufrufe bei Posts erfolgen, die nur Gedanken zum Leben beschreiben, macht mich doch mutig, zu glauben, dass im WWW viele Gleichgesinnte surfen, um ein wenig Erbauung zu finden.
Dafür - liebe Leute - bin ich euch unendlich dankbar. Das Schreiben von Burgbriefen über Menschliches allzu Menschliches war nämlich die Therapie, die mir mehr über meine Wut auf den täglichen Trump-Terror geholfen hat. als irgendeine Reha.
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| Foto: Claus Deutelmoser Wenn die Sonne kaum noch direkt den Burghof erreicht, fällt der Abschied auch nicht so schwer |
Heute melde ich mich für dieses Jahr von der Burg ab. Noch eine letzte Pizza am Meer, dann machen die "Fürsorglichste" und ich "Casanna" winterfest und hoffen natürlich, dass wir einmal mehr ein kommendes Frühjahr auf diesem Zauberberg erleben dürfen.
Wie immer melde ich mich nach einer Woche Pause aus dem Glashaus wieder. Wir hoffen, dass wir bei all den nicht geworfenen Steinen, die Tür überhaupt noch aufkriegen.
So die Vorsehung uns allen gewogen ist, werfe ich meinen ersten Stein am 6. Oktober.





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