Freitag, 29. August 2025

Kein Boom im Borgo

 Die Halbzeit-Bilanz für den Tourismus in Italien vermeldete im Juni bereits ein Rekord-Jahr. Die Gazetten jubelten das Zwischenergebnis sogar als neuen Boom hoch: Italien - so beliebt wie nie. Und wieder stellten Deutsche Reisende mit 59 Prozent Anteil an der Gesamt-Zahl der ausländischen Gäste das Hauptkontingent. Für Urlaub im eigenen Land haben sich mit über 30 Millionen soviel Italiener entschieden wie nie zuvor.

Komisch, nach Jahren komplett ausgebuchter Ferienwohnungen hier im Borgo, war die Hochsaison selbst zum Ferragosto eher ruhig. Dem Vernehmen nach hatte selbst das glamouröse Zelt-Dorf auf den Faschen östlich unserer Mauern auch nicht den enormen Zuspruch wie im Jahr seiner Eröffnung.

Ist Ligurien aus der Mode gekommen? Eher nicht. Die spezifischen Statistiken werden ja erst im Spätherbst erwartet, aber sie fallen vermutlich nicht so aus wie in den vergangenen Jahren.

Mag ja sein, dass im Lauf dieses bewegten Jahres die Geldbeutel lieber verschlossen blieben, aber Statistiken geben ja auch kein klares Bild von jeweiligen, besonderen regionalen Einflüssen. Da hat Rom, die ewige Stadt. heuer eben den Boom gleich mehrfach mit heiligem Geist beflügelt: Heiliges Jahr, Tod des einen, Wahl des anderen Papstes, und dazu noch das katholische Weltjugend-Treffen. - Vielleicht hat es dann für einen Strandurlaub einfach nicht mehr gereicht.

Quelle: katholisch.de
Rom war der Renner 2025
Leo XIV fuhr mit seinem Papa-Mobil
durch 120 000 begeisterte Jugendliche
Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich nach meinen persönlichen "Tiefschlägen", die selbst noch durch Kontemplation zur Isolation wurden (im eigenen alten Gemäuer gesteigerte "Eremitage"), genossen wie nie.

Scoppa! Wem gilt der Angriff
auf den Burgfrieden?
Klar, die einheimische, über 300 Lebensjahre zählende Kartenrunde klopfte nach dem Pranzo auch heuer wieder bis zum Cena ihr Scoppa. Ansonsten störte kaum jemand den Burgfrieden. Lag es an der Hitze? Noch nie kreuzten so wenige Bergwanderer unsere Piazza auf dem Weg zum Pizzo.

Nur einmal - wir saßen bei unserer "Happy Hour" mit eiskalten Drinks im Schatten vor unserem Haus - kam eine Großfamilie auf Besichtigungstour und fragte, ob es denn bei uns etwas zu Essen und zu Trinken gäbe. Die haben "Casanna" tatsächlich für eine Trattoria gehalten. Als wir verneinten, rieten sie uns dann unbedingt, Bewirtung doch als Geschäfts-Idee zu verfolgen.

Wenn die wüssten, wie jeglicher Gastronomie hier im Winter die  Bergeinsamkeit den Garaus gemacht hat...

Und obendrein berichtete unsere treue Nachmarin "il Foletto buono" von ihrem ersten Rundgang nach ihrer Ankunft, sie habe noch nie zuvor so viele zum Verkauf stehende Häuser gesehen.
Ich will mal nicht unterstellen, das sei schon ein Erfolg des "agent provocateur", den der Syndaco hier hoch geschickt hat, um mit seinen wilden "Umbau-Arbeiten" die fremden Hausbesitzer zu terrorisieren. Die Anwälte sind schon eingeschaltet.

Fotos: Claus Deutelmoser
Aufgetischt wird auf unserer Piazza nur noch
bei dem mittlerweile legendären Nachbarschaftsessen
"Cena in Piazza"

Mittwoch, 27. August 2025

Das Putin-Trump-Parallelogramm

Wer Mut hat zum Vergleich, könnte auf die Idee kommen, dass sich Trump und Putin im Machtgebaren nicht nur ähneln, sondern auch die selben Ziele verfolgen: Nimm du dir deins, ich nehm' mir meins - und dann scheißen wir auf den Rest der Welt.

Und niemand steht auf, sie an ihrem Trapez-Akt ohne Fangnetz zu hindern!
Wo keine Demokratie mehr ist, hat ein Volk auch keine Macht! Schon gar nicht wenn nur Allmächtige die Waffen haben...

"You dear people don't have to vote anymore!"

Donald Trump ha es ja 2924 im Wahlkampf angekündigt, und es folgt nun "das Schweigen der Lämmer"



 

Montag, 25. August 2025

In die Ferne sehen

Quelle: Wikipedia
Gallileo Gallilei
1564 - 1641
Das Jahrtausend-Genie
in einem Porträt von
Domenico Tintoretto 
(etwa zu Beginn des
 17. Jahrhunderts vollendet)
Am 25. August 1609 stellte Galileo Galilei in Venedig seine Version eines Teleskops vor, dass nicht nur die Erfindung des Jan Lipperley aus den Niederlanden, sondern auch das von Johannes Kepler gefertigte Gerät übertraf. Lipperleys Fernrohr schaffte eine vierfache Vergrößerung, und bei Kepler stand das Gesehene noch auf dem Kopf.

Galileo erkannte schnell, dass er mit gekauften Linsen nicht weiter kommen würde und begann daher, eigene Linsen in unterschiedlicher Stärke selbst zu schleifen. Damit erreichte er im Laufe der Jahre eine bis zu 30fache Vergrößerung!

Quelle für beide Bilder: Museo Galileo


Original-Teleskop von Galileo, bestehend aus einem Hauptrohr mit separaten Gehäusen an beiden Enden für Objektiv und Okular. Das Rohr besteht aus zusammengefügten Holzleisten. Es ist mit rotem Leder (das im Laufe der Zeit braun geworden ist) und Goldprägung überzogen. Das plankonvexe Objektiv (mit der konvexen Seite nach außen) hat einen Durchmesser von 37 mm, eine Öffnung von 15 mm, eine Brennweite von 980 mm und eine Dicke in der Mitte von 2,0 mm. Zitat aus dem virtuellen Museumsführer.

Freitag, 22. August 2025

Die andere Öl-Krise

 Als wir vorgestern bei unserer Schweizer Freundin zum Abendessen eingeladen waren, gab es zum Wein vorab so pralle Oliven, wie wir sie in dieser Qualität schon einige Zeit von den Erzeugern hier oben nicht mehr kosten durften.

Im vergangenen Jahr hätten ihre Bäume so getragen wie nie zuvor, erzählte sie uns, aber für heuer sähe sie schwarz. Es seien so wenige Früchte zu sehen, als hätten sich die Bäume bei der letzten Ernte "verausgabt".

Schon seit wir nach der Pause erstmals wieder unsere Zickzack-Straße zu unserem Borgo hinauf gefahren waren, ist uns aufgefallen, dass das "Silber-Meer" durch Beschlag stark ausgedünnt worden ist. Jetzt in der Trockenperiode sind die Zwischenräume auf den Terrassen gefährlich ausgedörrt. Hat die Klima-Krise nun auch die Valle degli Olivi in Ligurien erreicht?

Quelle: pixabay
Die köstlichen Tröpfchen
so kostbar wie nie

Wir beziehen unser Öl privat von einem Nachbarn. Er hat sich bislang noch nicht über Ausfälle beklagt, trotzdem aber seinen Preis pro Liter um 20 Prozent anheben müssen. Das ist immer noch sehr viel günstiger und qualitätvoller als die verschnittenen "Öl-Cuvées" aus dem Supermarkt-Regal. Seit 2020 hingegen haben sich die Preise für Olivenöl in Deutschland fast verdoppelt!

Aber was Hitze und Trockenheit mit den Öl-Hainen in Spanien heuer bei den Superbränden gemacht hat, ist auch hierzulande zu erwarten. Bislang haben die Flieger, die beinahe täglich über dem Trichtertal kreisen noch keine expliziten Warnungen absetzen müssen. Die bange Frage ist, ob die paar Tropfen, die gestern tagsüber und  vorgestern Nacht endlich gefallen sind, eine Verbesserung der akuten Lage bringen.

Wer wirklich vom Öl leben muss, der sollte sich schnell etwas einfallen lassen. Ausgerechnet ein Deutscher aus dem so fernen Niedersachsen, bemüht sich seit einem Vierteljahrhundert darum für Italienische Klein-Erzeuger die Bodenbeschaffenheit in den Oliven-Hainen auf natürlichem Weg gegen die Klima-Herausforderung zu wappnen.

Quelle: 123RF
Nicht nur, dass der Olive
durch den Klimawandel der
Saft ausgeht, auch die
viele Handarbeit, die mit
ihrer Ernte verbunden ist,
wird ja auch nicht weniger
und billiger
Conrad Bölicke von der Genossenschaft "Artefakt" experimentiert bei bald ähnlichen Voraussetzungen daheim mit Pflanzen-Kohle, Regenwurm-Kompost und er veranlasste die Öl-Bauern zudem ihre Bäume mit Kaolin-Mehl zu bestäuben. Erstere binden die Feuchtigkeit länger im Boden, und das Kaolin schützt vor der UV-Strahlung.

In jedem Fall sind all diese Maßnahmen wohl in erster Linie ein Spiel gegen die Zeit, das auch das Ertragsplus  von 31 Prozent hier aus 2024 nicht leichter macht. Auf Dauer meint Bölicke müssten sich die Erzeuger generell darauf einstellen, dass sie aus 100 Kilo Oliven bald nur noch 9 Liter Öl gewinnen können, wo sie früher aus der selben Menge noch 13 oder 15 Liter gepresst haben.

Dienstag, 19. August 2025

Die Frage der Mitschuld

 Seit der Mensch denkt, beschäftigt er sich auch mit der Schuldfrage. Seit der alttestamentarischen Legende von Kain und Abel gewinnt sie auch noch ethisch und theoretisch an Gewicht. weil Schuld generell ein Instrument ist, auch jenen ein schlechtes Gewissen durch Mitschuld zu machen, die selbst nichts böses getan haben. Ein Grundprinzip aller Religionen.

Quelle: SMK Open
Kain und Abel
Gemälde von Frans Floris
1517 - 1570

Daneben beschäftigen sich aber auch Philosophen seit Jahrtausenden und bis heute weltweit mit der Mitschuld des Individuums an den jeweils herrschenden Verhältnissen. Ist es statthaft, die Frage an der Mitschuld auf einen kleinen Kreis der Mitmenschen - also Familie, Verwandtschaft und Freunde - zu begrenzen? Oder weitet sich. schuld zu sein, mit der Wahrnehmung des weiteren Umfeldes und anhand von gemachten Erfahrungen unbegrenzt aus?

Als Bundeskanzler Helmut Kohl im Zusammenhang mit den Nazi-Verbrechen für sich von der "Gnade der späten Geburt" sprach, erhob sich ein Shitstorm. Ein Politiker darf sich wohl nicht von der "Erbschuld" freisprechen, wie der Normalo das rein instinktiv  täte. Schließlich darf de jure der Nachwuchs der Mörder nicht mit bestraft werden, sofern er nicht beteiligt war.
Als hätten die nicht schon genug zu leiden gehabt. Solche Gedanken hat sich Joseph Göbbels vermutlich nicht gemacht, als er im Führerbunker seine unschuldigen Kinder gleich mit gekillt hat. Seiner eigenen Denke über Sippenhaft hätte es entsprochen, sie eben vor der Rache der Nachwelt zu bewahren?

Quelle: SPIEGEL
Mitschuld an der Schuld der Eltern?
Die fünf vergifteten Göbbels-Kinder

Wenn sich Schuld auch rein ethisch nicht zur Mitschuld ausweiten darf, ist es völlig in Ordnung das Israelische Volk nicht der Mitschuld an den Verbrechen Netanjahus zu bezichtigen. Zumal ja auch ein Großteil von ihnen den Mann gar nicht gewählt hat und täglich gegen ihn protestiert. Wenn aber die Verbrechen eines Juden - also vor allem von uns Deutschen - nicht wegen unserer "Erbschuld" als solche benannt werden dürfen, wäre uns dann wieder eine Mitschuld anzukreiden, weil wir beispielsweise die Zwangsbesiedelung des Westjordanlandes und die Umsiedlung von Palästinensern aus Gaza nicht energisch genug als völkerrechtwidrig angesprochen haben?

Quelle: wikipedia
F. M. Dostojewski
1821 - 1881
In diesem Sinne sollte man allen Denkenden, die sich über das Prinzip von "Schuld und Sühne" auslassen, den Vordenker Fjodor Michailowitsch Dostojewski empfehlen. Der hätte sich nämlich fast in seinem Fortsetzungs-Roman unter diesem nicht so ganz richtig ins Deutsche übersetzten Titel schon im Jahre 1865 thematisch die Zähen ausgebissen. Wenn Raskolnikows "Verbrechen und Strafe" - wie es in neueren Übersetzungen heißt - noch heute in einem eben völlig anderen moralischen Umfeld entsprechend erörtert werden kann, beantwortet das die Frage nach Schuld und Mitschuld so: Beide hingen allein von der parteiischen Perspektive der jeweils Herrschenden ab...
Dostojewskis Raskolnikow, der seine Pfandleiherin aus einer Warte der Überheblichkeit ermordet hatte, konnte sich nach acht Jahren im Straflager läutern und mit seiner Geliebten wieder ein normales Leben aufnehmen.


Montag, 18. August 2025

Die "Hitler-Mechanik"

 Unsere Welt weiß so viel mehr, so viel schneller wie vor hundert Jahren, als Kommunikation und selbst Reden in der Öffentlichkeit sich noch viel schwieriger gestaltete. Der primitive Aufbau der "Hitler-Mechanik" - wie ich sie nenne - obwohl Denker wie Michail Alexandrowitch Bakunin die Empfindlichkeit von Macht-Strukturen schon viel früher  aufgedeckt hatten, funktioniert gerade, weil sie so primitiv ist. Weil sie so verblüffend einfach immer wieder Menschen manipuliert..

Quelle: wikipedia
M.A, Bakunin 1814 - 1876

Am Anfang steht immer die vage Verbesserung für die einfachen, unterprivilegierten und von der Bildung fern gehaltenen Bevölkerungsschichten, bei denen das Bild der Versklavung - leicht verständlich ausgemalt - ankommt.

Um die Idee der Arbeiter-Befreiung verfestigt sich ein idiologisches Bild, dass nur ein Volk derart zu seiner narrativen Größe auferstehen kann, wenn es von unten nach oben neu strukturiert wird. Das ist praktisch das Urbild einer Revolution. Die Vermeintlich Abgehängten sollen durch sie das Sagen haben.

Aber eine Revolution muss eben immer von denen gelenkt werden, die in ihrem Ursprung die Idee dazu gehabt haben. Diese mag ja am Anfang einem guten Willen entsprungen sein, aber die Geschichte zeigt, dass mit Zuspruch Macht und mit mehr Zuspruch noch mehr Macht generiert wird, die sich immer weiter von der einstigen Basis entfernt und als einziges Ziel schließlich die Allmacht im Sinn hat.

Das funktioniert, indem sich vom Kern aus konzentrische Kreise um den Chef-Ideologen bilden.

Quelle: Shutterstock
Um den Chef-Ideologen gruppieren
sich gestaffelt strukturiert zur Allmacht die Follower
- bis hin zum letzten Glied

Die so entstehende Struktur einer Macht ist bis zum heutigen Tag immer wieder, in der Lage Demokratien zu Fall zubringen, weil sich mit zunehmender Bedeutung eigennützige Menschen in sie einbringen, die entweder über viel Geld oder weitreichenden, medialen Einfluss verfügen. Das geschieht nicht um Ideologie zu fördern oder die von ihr verbreiteten Narrative erfolgreich unter die  Leute zu bringen, sondern allein zur Gewinn-Maximierung.

So ist es ein Leichtes, sich immer mehr Einfluss und Stimmenanteile selbst in stabilsten parlamentarischen Demokratien zu sichern, was zur aller höchsten Zielsetzung führt:

Quelle: MDR
Sobald die Justiz nur noch im
Sinne der Macht Recht spricht,
herrscht Allmacht
Die Aufhebung der Gewalten-Teilung mit Hilfe einer sich unterordnenden Justiz. Und meist gleichzeitig "mit dem Finger am Abzug" durch absolute Befehlsgewalt über Militär und Ordnungskräfte. Sind die stark genug, ist in jedem Fall der "Innere Frieden" gesichert.

So ausgestattet kann die Macht dann auch auf schwächere Nachbarn oder durch eine Außenpolitik nach Gutsherrenart auf die Weltpolitik ausgeübt werden.

Quelle: SPIEGEL
Arbeiter und Bauern sind dann immer an vorderster Front
Opfer von Staatsraison, die sich
ja einmal eigentlich deren Befreiung zum Ziel gesetzt hat
Am Ende ist dann der, der Größte, der seine Macht ohne große Gegenwehr ausüben kann. Was in unserer technologischen, digitalisierten Welt den Widerstand gegen die Macht kaum noch möglich macht.
Great again! For ever and ever?
Das Volk das dann aufsteht und zählt, ist das, das jubelnd seine Henker wählt.
Quelle: Deutschlandfunk
Die Symbolik gesprengter Ketten
berührt heute kaum noch jemanden:
Zu oft in der Geschichte wurden
Befreite dann wieder von jenen geknechtet,
die ihnen einst die Freiheit versprachen...

Freitag, 15. August 2025

Nur ein Ablenkungsmanöver

 Während der Rest der freien Welt gebannt nach Alaska schaut, um zu sehen, ob beim Treffen Trump Putin überhaupt etwas für die Ukraine herauskommt, passieren in Washington Dinge, die man schier nicht glauben möchte:

Quelle: web.de

Da setzt die Barbie-Bondi, die für Trump die Justizministerin gibt, nach Gutdünken einen Notfall-Polizeipräsidenten ein, weil Trump das Narrativ initiiert hat, die Hauptstadt gehe unter im Verbrechen und die Verwahrlosung durch Obdachlose nehme überhand. Damit überschreitet die langjährige Staatsanwältin wissentlich nahezu alle einschlägigen Gesetze auf Bundesebene und beschränkt die Unabhängigkeit der souveränen Stadtverwaltung. Vor dem Hintergrund, dass Trump gleichzeitig 900 Nationalgardisten zur Beseitigung dieser "Missstände" aufbietet, kommt das gewissermaßen einem Staatsstreich zugunsten eines anderen Amerikas nach Gusto Trumps nahe: Die erste Stufe zur Festigung einer künftigen und dauerhaften Autokratie. Das erinnert doch Fatal an die Klaviatur, die in Deutschland vor dem Ermächtigungs-Gesetz gespielt wurde.

Trump gaukelt der Menschheit den großen Friedensstifter vor, während der "Reichstag brennt". Und wieder steht keiner auf, um der Zerstörung einer Demokratie - noch dazu der ältesten der Geschichte - Einhalt zu gebieten.
Das, was da ohne Dramatik abläuft, konterkariert jegliche noch so abstrusen Szenarien einer Hollywood-Dramaturgie a la "Olympus Has Fallen"

Quelle: HBO Max

Gewissermaßen ein "alaskanisches" Ablenkungsmanöver