Als Mann des geschriebenen Wortes habe ich mich nie des gesprochenen verwehrt. Aber ich bemerke doch, wie das Geschriebene immer mehr ins Hintertreffen gerät, weil Sprechen einfach schneller geht und durch immer neue Computer-Programme und Apps noch animiert wird.
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| Mein persönlicher Eindruck: spielerisch witzig |
Ich hasse es, mit meinem oder anderen Computern zu sprechen!
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| Quelle: Pexels |
Kürzlich las ich, dass immer mehr User lieber ihre intimsten Probleme mit ChatGPT besprechen, weil ihnen ein verlässlicher und vertrauensvoller Gesprächspartner fehlt. Da wird ja der Isolation der Seelen ein Vorschub geleistet, dem kaum einer dann noch entrinnen kann. Wenn der Chat ein "Schätzchen" ersetzen muss, was wird dann aus der Menschheit? Ist ein digitales Fortpflanzungsprogramm etwa zur Begrenzung der Überbevölkerung schon in Arbei?
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| Quelle: Public Domain Pictures "Zur Sache Schätzchen" bald nur noch am Bildschirm? |
Wenn alle ausgestorben sind, dann jedenfalls dereinst nicht das ehemalige Söder-Land. Denn in Bayern läuft gerade ein Porjekt, das KI Bayrisch beibringen soll. Da weist die Künstliche Intelligenz nämlich noch eindeutige Defizite auf. Es werden also zum Angewöhnen hochdeutsche Sätze ins Urbayrische umgesetzt.
Als zweisprachig aufgewachsener "Saupreiß" plagt mich da sofort die Erinnerung an meine in München-Ramersdorf geborene und aufgewachsene Test-Redakteurin. Die war nämlich mit einem verheiratet, der zeitlebens in München-Aubing wohnte.
Nur zwei Beispiele ihres immerwährenden Mundart-Streites:
Um Steine. Er: d'Stoa. Sie: Stoana.
Um Sterne: d'Stern. Sie: Steana.
Und wie wäre dann erst der Steuerprüfer aus Niederbayern, der einmal mein Prüfergebnis mit seinem Chiemgauer Vorgesetzten am Telefon erörterte, im KI-Modus intoniert worden..?
https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/kuenstliche-intelligenz-dialekt-bayrisch-100.html























