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Zu dem zur Mutter gewordenen Twen Camilla verbindet ihn nicht nur gleichermaßen die Liebe, sondern auch die Chancenlosigkeit in den immer wieder sich gewaltsam verändernden Verhältnissen. Wer dagegen aufsteht, wird unterdrückt. Mal von links mal von rechts, weil die Gewaltenteilung in einem Land, in dem sich die Gewalten gegenseitig an den Kragen gehen, einfach nicht funktionieren kann.
In dieser Aussichtslosigkeit beschließen die jugendlichen Eltern, ihre Heimat zu verlassen, Alle drei auf einmal? Das scheitert am Geld. Aber der junge Mann könnte ja auf einem Schiff anheuern, um irgendwo auf der Welt als Vorauskommando ein anderes Leben zu ermöglichen.
Es ist kein Zufall, dass er eines Tages an einem Gestade landet, wo schon viele seiner Nationalität Aufnahme gefunden haben. Er stellt Antrag auf politisches Asyl, das von einem dort bereits ansässigen, entfernteren Verwandten gestützt wird. Isidro hat doppeltes Glück, weil nicht nur Asyl gewährt wird, sondern weil er auch bei dem Arbeitgeber seines Verwandten eine Lehrstelle ergattert.
Noch immer könnte er seine so weit entfernte Familie leicht im Stich lassen, aber er holt zunächst Camilla nach. Als auch ihr Asyl gewährt wird und sie schnell Beschäftigung in der Pflege findet, ist es an der Zeit auch das Töchterchen Isabella nach zu holen.
Natürlich reicht das Geld trotz Arbeitserlaubnis immer noch nicht für eine eigene Wohnung. Aber die Übergangslösung mit Wohnen bei den Landsleuten geht auch nicht mehr länger. Also muss noch ein Onkel von der südlichen Halbkugel her, damit das Geld für ein eigenes Dach überm Kopf endlich genug ist.
Inzwischen ist Isabella ein schlaues und bemerkenswert schönes Mädchen von sieben Jahren, das offenbar mit der Mehrfachbelastung ihrer Eltern durch all deren Jobs gut zurecht kommt. Und die nun 30jährige Camilla ist erneut Schwanger und mindert so die rückläufige Geburtenrate ihrer neuen Heimat
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