Wenn seine Nationalismus predigenden Bootlegger so weiter machen, wie in den ersten 150 Tagen von Donald Trumps zweiter Amtszeit, dann hat die Welt kaum noch eine Chance vom "Evil" zu genesen.
Es gibt ja viele Wissenschaftler, vor allem Psychologen, die uns Ratschläge geben, wie wir - das Fußvolk - mit den täglich auf uns hereinprasselnden Hagel-Gewittern schlechter oder gar bösartiger Nachrichten umgehen könnten, um Schaden von unseren Gemütern abzuwenden. Aber wieviel kann der interessierte Durchschnittsmensch in diesen Tagen überhaupt noch an "Bad-" oder "Fake-News" verkraften, wenn omnipräsente Menschen von Rang und Namen sie verbreiten? Wenn beispielsweise ein Deutschland-Kenner wie Ex-US-Botschafter Richard Grell dazu aufruft, einem unserer feinsten und mutigsten Korrespondenten, nämlich Elmar Theveßen, das Journalisten-Visum zu entziehen. Wer soll uns denn dann noch über den zunehmenden Faschismus in den immer autoritärer regierten USA aufklären? Oder gar auf die permanente, geistige Infiltration Europas von Leuten wie Elon Musk hinweisen?
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| Quelle: FOCUS.de Existenzialismus nach Sartre - einfach erklärt |
Die Menschheit ist weltweit unaufhaltsam auf dem Weg in eine Meinungs-Versklavung, aus der es doch nur scheinbar ein Entrinnen gibt. Wir Alten können uns zwar hinter dem Fakt verstecken, dass wir sowieso nichts mehr ändern können, aber wir sollten zumindest unsere gesammelte Erfahrung mit einer Art Ethik-Kompass für eine fiktive "Zeit danach" ausrichten. Das schließt natürlich nicht aus, dass andere, die das auch tun, nicht auch Nazi-Denken - wie gerade jetzt - an die digital hörige Jugend weitergegeben...
Der thematische Anlass für diesen Post ist auch meine dringend erforderliche, persönliche Standort-Bestimmung. Was kann ich außer meinem Geschreibsel hier noch für einen Beitrag leisten? Leider steht mir ja nichts anderes zur Verfügung, als aus meiner langen Erinnerung, Hinweise zu geben. Was haben Philosophen in schweren Zeiten gedacht, um nicht nur intellektuell über die Runden zu kommen?
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| Quelle: ArtPhotoLimited Aus Prinzip nicht verheiratet, nicht immer einer Meinung, aber kaum getrennt von Tisch und Bett |
Es lohnt sich, in diesem Zusammenhang mal zu lesen, was die beiden nach dem Zweiten Weltkrieg auch als Literaten an Erinnerungen hinterlassen haben, um sich ihrem nicht wirklich leicht verdaulichen philosophischem Werk zu nähern,
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Sartres Kernsatz zum Existenzialismus lautet:
"Die Existenz geht der Essenz voraus."
Hier ein erläuterndes Zitat aus Wikipedia:
Hieraus erklärt sich auch die Fokussierung des Existentialismus auf die Themen Angst, Tod, Freiheit, Verantwortung und Handeln als elementar menschliche Erfahrungen. Der Mensch versteht sich selbst nur im Erleben seiner selbst. Demnach bezieht sich der Existentialismus nicht mehr auf eine göttliche oder kosmologische Ordnung, sondern entwickelt seine Theorie vom Einzelnen aus. Dadurch wird eine religiöse Grundhaltung nicht abgelehnt (auch wenn dies häufig durch die Schriften Sartres intendiert wird), sondern der Glaube wird vielmehr selbst zum existentiellen Erleben.
Ich als Agnostiker interpretiere das für mich so. Ob das allerdings zum Nach-Denken taugt, kann ich nur hoffen:
Das Individuum kann sich vor den äußeren Einflüssen vom Anbeginn nur dadurch schützen, dass es sich - zu aller erst seiner eigenen Existenz zunehmend bewusst - von seinem eigentlichen Wesen nur so weit entfernt, dass es am Leben bleibt, ohne anderen nach dem ihrigen zu trachten.
Hilft das aber, den Trumpismus oder Putinismus schadlos zu überstehen? Das sei dahin gestellt, aber. immerhin wäre man durch innere Einkehr ganz bei sich, ohne sich und seine Ideale aufgeben zu müssen.




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