Man kann ja zwar die nicht mehr als Scharmützel zu beschreibenden Kriege, in die Trump die USA verwickelt hat, noch an einer Hand abzählen. Aber was passiert, wenn die anderen Supermächte die deutliche, militärische Schwächung der Vereinigen Staaten als globale Schutzmacht bald ausnützen könnten?
Gerade an diesem Wochenende fand ja in Neu-Dehli der BRICS-Gipfel statt, bei dem Modi unter anderen Xi und Putin empfing. Da wird das weltpolitische Zickzack und die Unberechenbarkeit der USA hinter den Kulissen gewiss ein Hauptthema gewesen sein. Denn, dass Xi sieben Jahre nach dem Himalaya- Konflikt zwischen Indien und China persönlich teilnahm und dabei auch Putin - den Mitbegründer von BRICS - traf, muss schon als Warnsignal für den Westen verstanden werden. Die elf Mitgliedsländer des "Globalen Südens" verkörpern mittlerweile 50 Prozent der Weltbevölkerung mit teils gigantischem Wirtschaftswachstum. Sie sind zwar noch auf vielen Gebieten unterschiedlicher Meinung, aber immerhin haben sie sich zu einer gemeinschaftlichen Abschlusserklärung durchgerungen. Allerdings ist deren Inhalt wohl nach Einschätzung von Beobachtern eher wischiwaschi.
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| Quelle: Wikipedia Auf der aktuellen Übersicht der 11 BRICS-Nationen wird nur zu deutlich, welche Dimensionen die EU der globalen Zukunft entgegen zu setzen hat |
Dennoch kann die EU als größter gemeinsamer Handelsblock der Welt wohl nicht mehr lange dagegen halten. Allein flächenmäßig ist die EU auch mit dem noch nicht vollstädig umgesetzten Mercosur-Abkommen ein "Schrumpf-Germane" im Bezug auf die globale Belegung der Flächen. Dazu kommt, dass nicht wenige der BRICS-Mitglieder immer noch Traumata aus der Kolonial-Zeit zu überwinden haben.
Genau in dieser Zeit ist ein POTUS, der nur das eigene Wirken unter dem Label MAGA auf dem Schirm hat und ein derartiger Kriegstreiber ist, auch zu einer Gefahr für Europas Einheit geworden.
Was bedeutete ein Abzug oder eine Reduziereung der Truppen in Europa neben der akuten Sicherheitsfrage? Für Deutschland wäre ein Teilabzug der US-Truppen in erster Linie ein volkswirtschaftlicher Schaden. Annähernd 40.000 Militärs mit etwa 25.000 Famillien-Angehörigen sind als Verbraucher ein Binnenmarkt-Faktor. Dazu verlören teilweise etwa 12.000 zivile Angestellte ihren Job, was eine zusätzliche Belastung für den ohnehin schon angeschlagenen Arbeitsmarkt w#re.
Italien träfe es weit weniger. Nicht nur, weil gerademal 13.000 US-Soldaten dort stationiert sind, sondern weil vor allem die "Schnellen Eingreiftruppen" der Airforce und der Marine im Krisenfall auch für den mediterranen Raum, Arabien und Nordafrika bereitgehalten werden müssen.
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| Bei Beginn des Iran-Kriegs untersagte Meloni den Start der US-Kampfjets von ihrer Basis in Sizilien |
Da der Französische Präsident Charles de Gaulle 1966 mit seinem Militär aus der NATO austrat, sind in Frankreich seit 1967 keine US-Truppen mehr stantoniert. Italien und Deutschland wären in der "Allianz der Willigen" aber mit Frankreich und Großbrittannien n wegen ihres Militärpotrnzials das zentrale Ziel bei einem von wem auch immer gegen die NATO ausgeführten Angriff. Eine von Putin je nach Standort und Waffentyp abgefeuerte Hyperschall-Rakete bräuchte zwischen neun und 20 Minuten bis zu ihrem Einschlag in Paris. Bei so einer Perspektive wären nicht nur die NATO sondern aauch Trumps Drohgebärden "obsolet"!
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| Quelle: Blick Mehr als bloße Drohung Putins: Wenn eine Hyperschall-Rakete mit atomarem Sprengkopf von einem Kriegsschiff abgefeuert wird, kann die Zeit zur Abwehr möglicherweise nicht reichen |




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